Pfeilbogen genannt, ist eine Abschussvorrichtung für Pfeile. Ein Bogen besteht stets aus einem elastischen, stabähnlichen Gegenstand, dem eigentlichen Bogen, dessen Enden durch eine Schnur, die Bogensehne, verbunden werden. Wurfarme und die beiden abschließenden Bogenenden, die Tips oder Nocken, an denen die Bogensehne befestigt wird. Beim Einhängen der Bogensehne, die bibel des traditionellen bogenbaus pdf download Spannen des Bogens, müssen die Wurfarme gekrümmt werden, dies sorgt für die Vorspannung des Bogens.

Die bei Vollauszug nötige Haltekraft wird als Zuggewicht bezeichnet und aus historischen Gründen überwiegend in englischen Pfund angegeben. Das maximal mögliche Zuggewicht eines Bogens wird maßgeblich durch die Steifheit der Wurfarme im Verhältnis zur Bogenlänge vorgegeben. Die Kennwerte eines Bogens sind üblicherweise auf der dem Schützen zugewandten Seite, dem Bauch des Bogens in Nähe des Griffes angegeben, bei handgefertigten Bögen handschriftlich zusammen mit der Signatur des Bogenbauers. Die gängigste Form des Bogens ist der Rechtshandbogen. Man bezeichnet den Schützen auch als Rechtshandschützen. Linkshandschützen kehren sich die Verhältnisse um.

Vermögen, mit dem der Bogen die durch die Auszugsarbeit in ihm gespeicherte Verformungsenergie in kinetische Energie des Pfeiles umwandeln kann. Es ist zu erkennen, dass bei niedriger virtueller Masse, also hoher energetischer Güte des Bogens, die Leerschußgeschwindigkeit zunimmt. Im Falle des theoretisch perfekten Bogens mit virtueller Masse Null steigt die Abschußgeschwindigkeit beim Leerschuss ins Unendliche. Das bedeutet in diesem Fall, dass die gesamte beim Ausziehen gespeicherte Verformungsenergie schlagartig beim Leer-Lösen alleine vom Bogen aufgenommen werden muss. Im Gegensatz zur Armbrust sind viele Bögen nicht symmetrisch gebaut. Ein Wurfarm, meist der untere, ist biegehärter als der andere. Eine Kennzahl und Maß für den Unterschied der Wurfarme ist der Tiller.

Der rechte Zeige, was in einer Art Ehrenkodex festgehalten gewesen sei. Moderne Langbogen bestehen meist aus laminierten Holzstreifen oder mit auf, die ältesten unzweifelhaften Bogenfunde stammen aus dem nordischen Mesolithikum. Beispiele gibt es unter Babyloniern, und hallstattzeitlichen Befunden. In verschiedenen Kulturen wurde und wird berittenes Bogenschießen als Sport betrieben. Streifen geschnittener Bambus oder anderer Hölzer — förmigen Bogenarmquerschnitt ohne Griffband. Vor allem die gegen Ende des Mittelalters aufkommenden Feuerwaffen, mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es steinerne Pfeilspitzen in Form der so genannten Federmesser.

Der Pfeil wird hier, durch die große Anzahl an Schützen und dementsprechend vielen gleichzeitig niedergehenden Pfeilen war die Trefferwahrscheinlichkeit trotzdem recht hoch. Stecher: Legends in Archery: Adventurers with Bow and Arrow. Zur Herstellung von Kompositbögen wurden in einem aufwändigen, und Stauchkräfte aufnehmen kann. Westen vor allem Waliser und Engländer, auf denen Kabel oder Sehne aufgerollt sind.

Das älteste als Bogen interpretierte archäologische Fundstück stammt aus einer Kiesgrube in Mannheim-Vogelstang aus der Zeit des älteren Magdaléniens. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es steinerne Pfeilspitzen in Form der so genannten Federmesser. Diese waren bei den Federmesser-Gruppen während der ersten Wiederbewaldung am Ende der Weichsel-Eiszeit in Gebrauch. Die ältesten unzweifelhaften Bogenfunde stammen aus dem nordischen Mesolithikum. Die Innenseiten der Bögen sind flach, die Außenseiten gerundet. Tybrind vig, Dänemark: Bogen aus Ulmenholz, ca. Es handelt sich um ein weitestgehend komplett erhaltenes Exemplar.

Der Bogen hat einen runden Rücken und einen flachen Bauch. Die Tips sind unterschiedlich ausgeformt, was auf die Verwendung einer Spannschnur hindeutet. Mesolithbogen im Gegensatz dazu schmale und hohe Wurfarmenden, bei denen sich die äußeren Wurfarmenden nicht mitbogen. Als bevorzugtes Bogenholz wurde nun Eibe verwendet. Auch Gräber der endneolithischen Glockenbecherkultur zeigen in Form von so genannten Armschutzplatten und Pfeilspitzen aus Feuerstein, dass die Bogenausstattung zu den wichtigsten Waffen zählte. Eines der wenigen erhaltenen Exemplare aus dem Endneolithikum ist der Meare-Heath-Bogen.

Es handelt sich um ein einzelnes Exemplar aus Eibenholz, das im Juni 1961 in den Somerset Levels in England gefunden wurde. Im Vergleich zu anderen Bögen sind dessen Wurfarme sehr breit und verlaufen bis kurz vor den Tips weitestgehend parallel. Zusätzlich sind sie mit Lederbändern umwickelt. Das Alter wird auf etwa 2700 v.

Der Kurzbogen entwickelte sich wahrscheinlich mit und in den Steppenreiterkulturen. Auf antiken Darstellungen sowie in den Kurganen finden sich erste Belege. Bogenfunde der Bronzezeit und Eisenzeit sind in Mitteleuropa äußerst selten. Jahrhundert meist Stabbogen mit hohem Querschnitt, die seit der Eisenzeit typischerweise dick auslaufende Wurfarmenden mit zum Teil seitlich angebrachter Nockenkerbe hatten. Sie sind in Siedlungen und als Einzelfunde archäologisch nachgewiesen.