Selbstmord o2 junge leute nachweis pdf Selbstmörder sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Suizidversuche sind sehr viel häufiger als vollendete Suizide. Der psychische Zustand eines suizidgefährdeten Menschen wird als Suizidalität bezeichnet.

Mit dem Suizid befassen sich Wissenschaften wie die Psychiatrie, Psychologie, Soziologie, Philosophie, Theologie und die Rechtswissenschaft. Suizid wurde in Gesellschaften und Epochen sehr unterschiedlich bewertet, was sich auch in der Sprache niederschlug. Im Alltag wird meist der Begriff Selbstmord verwendet. Das Wort Suizid wird vor allem in der wissenschaftlichen und der medizinischen Sprache verwendet. Die Bezeichnung Selbsttötung wird meist juristisch oder amtssprachlich verwendet und lässt den Unterschied zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit offen. Selbstmord ist die historisch älteste deutschsprachige Bezeichnung für einen Suizid. Das vermeintlich wertende Wort ist keine eigentliche deutsche Wortschöpfung, sondern entstand als Lehnübersetzung des neulateinischen suicidium im 17.

Das Wort Selbstmörder erschien im 16. 1652 wurden durch John Donne die Begriffe self murder für den verwerflichen Selbstmord und self-homicide für den nicht von vornherein verwerflichen Suizid in der englischen Sprache etabliert. Sprache des Strafrechts erinnernden Worte Selbstmord vorzuziehen. In den mit der Erscheinung befassten Wissenschaften wird der Begriff Selbstmord heute meist abgelehnt, da in ihm eine Beurteilung der Tat gesehen wird, die nach allgemeiner Ansicht vermieden werden soll. Die Bezeichnung Freitod geht davon aus, dass sich ein Mensch im Vollbewusstsein seines Geistes und selbstbestimmt tötet. Der Begriff wurde Anfang des 20.

Ein Beispiel für einen Freitod aufgrund philosophischer Erwägungen kann im Tod des Sokrates gesehen werden, der auf eine Flucht verzichtete, das richterliche Urteil mit Respekt vor den Gesetzen annahm und bis zuletzt mit seinen Freunden philosophisch diskutierte. Der Philosoph Wilhelm Kamlah sprach von einem Entschluss zur Selbsttötung nach reiflicher Überlegung und aus innerer Ruhe und Freiheit heraus und bezeichnete es als ein Grundrecht. Aus psychiatrischer Sicht handelt es sich um eine Form der rationalen Bewältigung suizidaler Tendenzen, wie sie etwa der schwer traumatisierte Schriftsteller Jean Améry vorgenommen hatte. Der Duden bezeichnet den Begriff als Hüllwort. Die häufigste Ursache für einen Suizid bzw. Suizidversuch wird heute in diagnostizierbaren psychischen Erkrankungen gesehen.

Suizide in westlichen Gesellschaften hierauf zurückgeführt. Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und chronische Schmerzen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, haben aber auch fließende Übergänge zur Depression. Dabei wurden für die Jahre 2000 bis 2011 aufgrund von WHO-Daten 233. 000 Suizide in 63 Ländern untersucht. 000 von ihnen standen in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit einem Verlust des Arbeitsplatzes. Eine schwedische Studie zeigt, dass das Suizidrisiko für Erwachsene, die als Jugendliche nicht körperlich fit waren, erhöht ist. Vor allem, wenn neben einer fehlenden körperlichen Fitness auch eine kognitive Beeinträchtigung besteht, ist die Suizidgefährdung stark erhöht.