Ein elektrischer Stromkreis ist ein System von Leitern, das einen geschlossenen Weg darstellt. Von einem offenen Stromkreis spricht man hingegen, wenn der eingangs besprochene Weg an mindestens einer Stelle unterbrochen ist. Eine Unterbrechung kann beispielsweise unbeabsichtigt durch einen Wackelkontakt oder eine fehlende Leitung oder beabsichtigt durch einen elektrischen Schalter entstehen. Auslegung papula mathematik für ingenieure und naturwissenschaftler band 3 pdf die Glühlampe und zeigt dadurch das Fließen des Stromes an.

Im unteren Stromkreis ist der Schalter geöffnet, ein Strom ist nicht möglich. In fast allen Ausführungen stammt die elektrische Energie aus einer Spannungsquelle. Sie erzeugt an ihrem Ausgang eine vom jeweiligen Verbraucher nahezu unabhängige elektrische Spannung. Der elektrische Strom, den sie zugleich liefert, hängt wesentlich vom Verbraucher ab. Die Bauelemente, in denen die elektrische Energie in eine andere Energieform umgewandelt wird, werden häufig als elektrischer Verbraucher bezeichnet.

Häufig kann ein Verbraucher als linearer Widerstand angesehen werden, beispielsweise als ohmscher Widerstand. Ein Widerstand darf bei Spannungsquellen beliebig groß werden. Ein geöffneter Schalter stellt in diesem Sinne einen unendlich hohen Widerstand dar. Er darf aber nicht beliebig klein werden, denn dann kommt es zum Kurzschluss. Die Höhe des Kurzschlussstroms hängt nur von dem Innenwiderstand der Spannungsquelle ab. Die in Schaltbildern gezeichneten Verbindungen werden als verlustlos angesehen.

Soweit ein realer elektrischer Leiter der Idealisierung von vernachlässigbar kleinen Leitungsbelägen nicht genügt, muss er wie ein Verbraucher angesehen werden. Der gezeichnete Schalter ist einpolig ausgeführt. Er kann den Stromkreis unterbrechen oder schließen. Für eine potentialfreie Trennung des Verbrauchers von einer nicht potentialfreien Quelle ist ein zweipoliger Schalter erforderlich, der beide Leiter unterbricht.

Mit weiteren Quellen oder Verbrauchern entstehen je nach deren Anordnung Reihen- oder Parallelschaltungen. Sind alle Bauelemente ohne Verzweigung hintereinander geschaltet, so handelt es sich um eine Reihenschaltung. Sie werden alle von demselben Strom durchflossen. Die Gesamtspannung teilt sich auf die einzelnen Bauteile auf. Sind Bauelemente parallel zueinander geschaltet, so bieten sich dem Strom mehrere Wege.

Jeden einzelnen dieser Wege nennt man Stromzweig. An parallelen Verbrauchern liegt dieselbe Spannung. Der Gesamtstrom teilt sich auf die einzelnen Zweige auf. Schaltungen, die sowohl Elemente von Reihenschaltungen als auch Parallelschaltungen enthalten, nennt man gemischte Schaltungen.

Jede gemischte Schaltung lässt sich auf Reihen- und Parallelschaltungen zurückführen. Die Gesetzmäßigkeiten dieser Schaltungen werden durch die kirchhoffschen Regeln beschrieben. Eine Anzahl weiterer Schaltungen werden unter Elektrische Schaltung aufgeführt. Heinz Josef Bauckholt: Grundlagen und Bauelemente der Elektrotechnik. Lothar Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Band 1. Diese Seite wurde zuletzt am 25. März 2018 um 12:58 Uhr bearbeitet.

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Auslegung leuchtet die Glühlampe und zeigt dadurch das Fließen des Stromes an. Im unteren Stromkreis ist der Schalter geöffnet, ein Strom ist nicht möglich. In fast allen Ausführungen stammt die elektrische Energie aus einer Spannungsquelle. Sie erzeugt an ihrem Ausgang eine vom jeweiligen Verbraucher nahezu unabhängige elektrische Spannung.